(169) Transformation first: Hör auf, es deinen Mitarbeitern noch gemütlicher zu machen!

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00:00:17: Hallo zusammen, herzlich willkommen zum Podcast Führung in turbulenten Zeiten, der Podcast für die Führungskräfte Unternehmer und Macher unter euch, die so richtig Bock haben, ihr Unternehmen und ihre Teams noch sicherer durch diese unsicheren Zeiten zu führen.

00:00:38: Hallo zusammen, mein Name ist Pü, und in diesem zweiten Teil zu unserem Oberthema, welches wir uns für zweizig, sechsundzwanzig gesetzt haben, das Thema Transformation, schauen wir mal auf etwas, das viele Unternehmer noch gar nicht richtig auf dem Schirm haben in diesem Zusammenhang.

00:00:55: Das ist die Realität.

00:00:57: Eigentlich wollte ich in dieser Folge zur Transformation schon in dieses, voll in dieses Thema Haltungsarbeit einsteigen, weil ich überzeugt bin, ohne Haltung zu einigen Themen, also die von uns Führungskräften, aber auch von unseren... Mitarbeitern wird das mit der Transformation eine schwierige Kiste werden.

00:01:16: In der Vorbereitung zu dieser Folge habe ich aber gemerkt, meine Fresse, das Thema ist wesentlich größer.

00:01:21: Mir ist klar geworden, bevor wir über Haltung reden, müssen wir erst mal ehrlich über die Ausgangslage reden.

00:01:29: Darüber, in welcher Realität wir eigentlich, zwanzig, sechsundzwanzig hier so unterwegs sind.

00:01:36: Wie das dann so ist, ich kann mich ja mittlerweile wirklich aufs Universum verlassen.

00:01:41: das universum zeigt mir immer in meiner aktuellen beratungspraxis wenn dieses thema was ich grad so ein bisschen auf dem schirm habe wenn sich das dann das kommt dann auch wirklich das ist manchmal magic kommt das in der beratungspraxis und wenn das mehrfach kommt.

00:01:54: Dann da kann ich mich mittlerweile wirklich darauf verlassen dann ist das auch bei anderen anderen firmen die nicht meine kunden sind aber diesen podcast fahren ist das auch ein thema und dann.

00:02:04: Ist das wirklich relevant?

00:02:06: Und da kann ich mich wirklich aufs Universum volllasten und mich zurückkriegen.

00:02:09: Also, wenn da der Match ist von dem, was ich meine, was es sein könnte, und dann kommen da tatsächlich aktuelle Themen aus der Beratungspraxis, aus diesem Themenfeld mit rein, dann nehme ich das.

00:02:18: Was war meine Erkenntnis, die ich jetzt in der Beratung wieder bei einigen Unternehmen hatte?

00:02:24: Viele Unternehmen hängen in der Transformationsfalle, um es mal so zu sagen.

00:02:29: weil sie an den falschen Schrauben drehen.

00:02:31: Ich sehe immer noch diesen Move Richtung noch mehr Benefits, noch mehr New Work, Deko, noch mehr viel Gutmaßnahmen, noch mehr Workshop-Gelaber, aus dem dann hinterher aber nichts Neues rauskommt oder nichts umgesetzt wird.

00:02:51: Schon gar nicht, dass da irgendwie was Transformieren ist, dann rauskommt.

00:02:55: Viele sind tatsächlich noch im weitesten Sinne auf dieser Benefitwelle unterwegs.

00:02:59: Aber Leute, diese Benefitwelle hat vor gut zehn Jahren angefangen.

00:03:04: Und ja, scheinbar ist das jetzt erst bei einigen Firmen, rollt die jetzt gerade noch so oder ist gerade angerollt.

00:03:13: Im Ernst.

00:03:14: Dein Grund Benefit Mitarbeiter Benefit Z ja das sollte jetzt zwanzig sechsundzwanzig stehen.

00:03:19: macht aber bitte ganz schnell einen Haken dran.

00:03:22: Ich habe extra noch mal geschaut.

00:03:23: ich habe am sechsten siebten zweitausend zwanzig Podcast Folge Nummer siebenvierzig.

00:03:30: also wer das Gefühl hat der ist sich noch nicht sicher ob seine.

00:03:34: ob er seine Mitarbeiter benefits das set ob das sitzt.

00:03:37: schaut euch diese podcast folge sieben vierzig von vor vier jahren an.

00:03:40: die ist noch hochaktuell ich habe es nur noch mal angehört.

00:03:42: also es passt so.

00:03:44: jetzt aber an dieser welle von zwanzig sechsen von zwanzig sechzehn rum zu schrauben von vor zehn jahren das Ja, während wir den Fokus schon eigentlich auf anderen Themen haben, sollten als Führungskräfte um diese Transformation hinzukriegen.

00:03:58: Ja, das ist dann halt wieder diese Titanic-Kiste.

00:04:02: Auch wenn es ein bisschen abgegriffen ist, glaube ich, passt das schon ganz gut.

00:04:04: Das ist schon so ein bisschen so, wie als wir in der jeden Tag lächeln und die Liegestühle auf der Titanic wieder gerade rücken und sagen es ja alle chick.

00:04:12: So, das Problem ist, wenn wir einseitig auf... wohlfühl benefits setzen senden wir möglicherweise eine fatale Botschaft und zwar die.

00:04:24: Das laupt performer und hacken schützen.

00:04:28: im team könnten das so interpretieren ja ich muss ja nichts ändern ich kriege ja hier noch die gudis alle hinterher geschmissen und.

00:04:38: Scheint ja so schlimm nicht zu sein, obwohl ich schlecht performe, obwohl ich meine Themen nicht angehe, die mir schon angemahnt wird, obwohl ich schlechte Stimmung verbreite.

00:04:49: Trotzdem kriegen wir ja hier noch das Gudi hinterhergeschmissen und das Gudi hinterhergeschmissen.

00:04:55: Da könnte der eine oder andere, will ich mal, neuer gut, da brauche ich mir auch nicht ändern, wenn es dann... Wenn wir da noch sind und tatsächlich zementieren wir im Zweifel damit Fehlhaltungen.

00:05:08: Also das ist genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich jetzt in der Transformation brauchen, wo wir mal eigentlich die Leute mal ein bisschen wachrödeln müssen.

00:05:18: So, auch wenn es dir heute noch gut geht.

00:05:20: Wir wissen ja, auf der Welle des Erfolgs wird der Misserfolg gesät.

00:05:24: Es geht ja zur Zeit noch vielen gut.

00:05:27: Aber das wird sich vermutlich bei dem einen oder anderen wegen ein paar Rahmendaten, die gleich noch kommen, wird sich das ja auch verändern.

00:05:35: Und wenn wir die Transformation in unseren Betrieben hinkriegen wollen, dann müssen wir diesen einseitigen Feel Good Train einfach mal ein bisschen verlassen.

00:05:44: Hier liegt die Betonung auf einseitig.

00:05:46: Ich habe nichts gegen ein sauberes Mitarbeiterbenefit Z. Das muss sitzen an deinem relevanten Arbeitsmarkt.

00:05:53: Alles klar.

00:05:54: Aber die Frage ist, Hand auf Herz.

00:05:57: Wie sieht eigentlich die krasse Realität im Bezug auf die Transformation in unseren Unternehmen aus?

00:06:05: Genau das klären wir nach der Denkner-Katzen-Showband hier aus dem Galaktik-Petquote in Dresden.

00:06:37: So, jetzt wollen wir mal gucken, was meinte ich mit der Realität?

00:06:42: Ich habe drei Punkte rausgesucht, an denen jeder sich mal ein bisschen checken kann, sehe ich das genauso kommen.

00:06:50: bin ich auch der Meinung, da müsste man eigentlich ein bisschen mehr die Realität sehen und dann auch entsprechend unsere Führung dahingehend umstellen.

00:07:04: Also habe ich mal so drei Punkte rausgesucht.

00:07:06: Eigentlich sind es natürlich mehr, ist klar.

00:07:12: Also Punkt null, wenn man so will.

00:07:14: Der läuft außerhalb der Wertung.

00:07:16: Das sind die Rahmenbedingungen, mit denen wir hier gerade konfrontiert werden in unserem schönen Land.

00:07:23: Ich kann's mir nicht verkneifen, es kotzt mich so an.

00:07:27: In diesem schönen Land, in dem wir für jede neue Idee erst mal eine Genehmigung brauchen, ein Scheiß-Arbeitskreis und noch eine Risikoabwägung, was ist denn mit der seltenen Kohorte?

00:07:44: Bloß keine Maßnahmen die es den Unternehmen mal leichter macht oder die die Sachen mal vereinfacht oder.

00:07:51: Das Beamte mal in der Verwaltung sich mal als Unterstützer sehen und nicht als Ruler oder als Bremse oder als Sheriff wieder das manchmal erlebt da kriegste echt zu viel also.

00:08:03: Und dann guckst du die anderen Länder machen alle Tempo bei, also die entscheidenden, bei KI, bei Infrastruktur, bei Handelsabkommen.

00:08:12: Und wir diskutieren über ein Verbot nach dem anderen, über neue Behörden, über, wie wir den Unternehmern noch mehr und den Bürgern allgemein auch noch mehr Geld aus der Tasche ziehen können, dann kommen sie mit ihrer scheiß Umverteilung.

00:08:28: Ja, aber gut, ist heute nicht unser Thema.

00:08:32: Sonst riege ich mich auf.

00:08:34: Aber diese Bürokratie geht mir so auf den Pin.

00:08:37: Jetzt hatte ich ja wieder so ein Ding hier.

00:08:40: Wollte ich gar nicht sagen.

00:08:41: Das mache ich jetzt trotzdem.

00:08:45: Einmal im Jahr hast du ja in den Gebäude so ein Rauchmelder-Check.

00:08:48: Dann kommt jemand.

00:08:50: Und die machen das seit vier Jahren, kommen die hier Jahr für Jahr.

00:08:55: und checken ob die rauchmelder funktionieren.

00:08:57: und so war alles klar kennt jeder von euch so.

00:08:59: jetzt war aber einer dabei ganz schlau.

00:09:02: der hatte gerade ganz frisch den.

00:09:04: da gibt es ein super super super weit.

00:09:07: bildung weiter bildung hier für so facility manager Da lernen die dieses Thema Rauchmelder-Management oder was weiß ich so.

00:09:16: Jetzt war der ganz frisch und der hat dieses Thema Rauchmelder geatmet.

00:09:19: Das war also ganz tief in seiner DNA drin.

00:09:22: Da geht er bei mir durch die Bude, nachdem das schon vier Jahre gemacht wurden.

00:09:26: Da sagt er zu mir, ja, bitte, hier, hier ist ein Rauchmelder, der ist zehn Zentimeter zu nah an der Lampe.

00:09:36: Da hab ich den angeguckt, da sag ich ja, ja und?

00:09:38: Ich sag, da setzen er den, oh, vor grad zehn Zentimeter war der links.

00:09:42: Wenn es dann unbedingt sein muss, ich glaube nicht, dass das irgendwas bringt.

00:09:45: Aber setzen wir einfach zehn Minuten, er ist ja nur geklebt, macht er da eben.

00:09:49: Da guckt er mich an, als ob ich ihn witzgerissen hätte.

00:09:52: Ja, das geht nicht.

00:09:53: Er sagt, wieso denn nicht?

00:09:54: Ja, da muss ich erst mal ein Auftrag schreiben.

00:09:56: Und dann muss er die informiert werden, die informiert werden.

00:09:58: Das ist eine riesen Ding im Gange.

00:10:01: Und jetzt habe ich gerade die Nachricht gekriegt.

00:10:03: Jetzt riecht er mich wieder an und sagt ja.

00:10:07: Also, sie wären jetzt soweit.

00:10:08: Er hätte jetzt die Genehmigung, dass er die zehn Zentimeter versetzen darf.

00:10:11: Da sage ich ja, wie lange dauert das denn?

00:10:12: Ja, das hat eine Minute.

00:10:16: Okay, wir wollen uns nicht über die Bürokratie aufregen.

00:10:21: Aber genauso wie es im Kleinen ist, mit den Rauchmeldern, ist es genauso, ist es ja auch im Großen.

00:10:28: Also haben wir jetzt gerade wieder erlebt, im Europäischen Parlament ein längst verhandelter strategisch wichtiger Handelsvertrag mit Südamerika, mehr Kursur.

00:10:38: wieder von einer ganz politischen Gruppe, ganz bestimmten politischen Gruppe, nämlich den Grünen.

00:10:44: Acht Stimmen haben das Ding jetzt wieder blockiert.

00:10:50: Acht Stimmen.

00:10:51: aus Deutschland an einem Wirtschaftspaket, wo schon Jahre dran verhandelt wird, während alle anderen Staaten wie China und Russland usw.

00:11:01: immer mehr Deals untereinander machen und Europa kackt einfach nur noch ab.

00:11:05: Und dann können sich acht Grüne in Brüssel hinstellen und sagen, nee, das geben wir jetzt erst noch mal zur rechtlichen Prüfung.

00:11:11: Da fällt ja doch nichts mehr zu.

00:11:12: Das schmeißt doch unser Land einfach aus dem Fenster.

00:11:16: Egal, ich merke ... Ich sollte man Politik ich riech mich auf Podcast machen oder sowas.

00:11:24: jetzt kommt aber der punkt was da draußen also Draußen steht es ja teilweise nur noch die Birne.

00:11:31: Jetzt müssen wir mal aufpassen, dass wir in unseren Betrieben diesen Geist nicht auch noch verstärken, weil da ist der Geist ja schon genau so da.

00:11:40: Und wir müssen aufpassen, dass da jetzt nicht noch einer sagt, da brauchen wir erst mal noch eine Regel, da brauchen wir erst mal noch eine Absicherung, das müssen wir erst mal noch klären, wir brauchen erst mal vorher noch mal alles besprechen.

00:11:51: Ja, wir dürfen ja bloß nichts falsch machen.

00:11:53: Wie schlimm wäre das?

00:11:54: Nee, nee, nee, nee, nee.

00:11:55: Achtung, da müssen wir aufpassen, wenn dieser Geist da ist, dann haben wir jetzt gef- Und wir brauchen hier mal langsam eine Gegenenergie.

00:12:01: Das ist meine Message.

00:12:03: Wir brauchen eine Gegenenergie.

00:12:04: Menschen, die Verantwortung übernehmen, Menschen, die entscheiden, Menschen, die auch mal machen.

00:12:10: Und ja, das ist nämlich dann dieses Thema Haltungsarbeit.

00:12:15: Das gehen wir in der Tiefin der nächsten Folge.

00:12:16: Jetzt kommen wir mal konkret zu dem Punkt, also es wird keine politische Folge.

00:12:20: Ich bin jetzt fertig damit an der Stelle.

00:12:23: Der erste Punkt, an dem wir mal die Realität checken können, ist ... In meiner Wahrnehmung ist das so, die Soft Skills auf der breiten Fläche erodieren.

00:12:37: Wir erleben da gerade was ziemlich Absurdes.

00:12:40: Also zum einen Soft Skills gehen immer mehr, also die Fähigkeit zu kommunizieren, Dialogfähigkeit, Teamwork, Empathie, was gehört ja noch alles zu.

00:12:54: Konfliktfähigkeit, Feedback geben, nehmen, zuhören, selbst Reflexion, Frustrationstoleranzen, Managen, Perspektivwechsel einnehmen, also das ganze soziale Betriebssystem des Menschen erodiert gerade, gefühlt, also es geht immer weiter runter, diese Fähigkeiten sinken.

00:13:13: und genau diese Fähigkeiten sind aber laut.

00:13:16: internationalen Studien, die Future Skills, die wir als Kompetenz in unseren Betrieben in Zukunft brauchen.

00:13:25: Nicht Coding, nicht super mit Excel umgehen können, ja das auch, sondern eben genau dieses Skills brauchst du für Zusammenarbeit, Kommunikation, Anpassungsfähigkeit, Lernfähigkeit, diese ganzen Sachen brauchst du eben.

00:13:40: So, warum ist das so?

00:13:44: Warum sinken sie?

00:13:46: Weil immer mehr Leben in diesen sogenannten asynchronen digitalen Räumen stattfindet.

00:13:52: Also Bildschirme, Chats, Reels, DMs, Voice Notes, statt echter Gespräche.

00:13:57: Echte Gespräche finden einfach immer weniger statt.

00:14:02: Wir haben keinen Blickkontakt mehr, achten nicht mehr so auf die Mimik.

00:14:06: Und das ist keine Reibung mehr, wo man sagt, Moment mal, das sehe ich jetzt aber gerade anders.

00:14:12: Man kann das auch einfach mal sagen, der andere muss das auch mal aushalten, dass nicht alles in Harmonie ist, in seiner Bubble.

00:14:19: Also, da werden gar keine echten Konflikte mehr auch, sagen wir mal, einfach mal ausgetragen.

00:14:24: Das müssen ja nicht die Hartkopfkonflikte sein und dieses soziale Training, das fehlt halt.

00:14:28: Und was ist die Wirkung?

00:14:30: Wer nie diesen Dialog übt, wer das nicht mehr tut, der trainiert diesen Muskel auch nicht mehr und der kann auch dann irgendwann keinen Dialog mit.

00:14:38: Wer Konflikte nur noch wegwischt, statt austrägt, also wegwischt am Handy, das ist mir jetzt zu stressig, da gehe ich in meine Bubble.

00:14:47: Der kann auch irgendwann keine Konflikte mehr, der kann ja nicht mal mit umgehen, der wird ja depressiv.

00:14:52: Wer nur noch tippt, verlernt zu reden.

00:14:57: Ich finde genau das sehen wir gerade, so auf einer ganz großen Welle im Arbeitsalltag auf uns zukommen.

00:15:03: Und was ist die Konsequenz?

00:15:05: Wer darf denn die Super auslöffeln?

00:15:06: Wir.

00:15:07: Wir als Führungskräfte müssen diese Super auslöffeln.

00:15:10: Das heißt, wir müssen... sind gefordert, es geht gar nicht anders, das ist die Forderung, das ist die Erwartung.

00:15:17: Wir müssen jetzt immer mehr moderieren, wir müssen integrieren, wir müssen die Dinge klären, wir müssen Sachen auffangen, weil die eben nicht miteinander geredet haben oder nicht effizient oder effektiv miteinander geredet haben, wo sie es dann auch geklärt haben.

00:15:29: Wir müssen die Leute motivieren, weil sie depressiv hier hinkommen, wenn sie sieben Stunden an ihrem Bildschirm gehangen haben, müssen wir die dann motivieren, weil sie irgendwie so leicht malat in den Laden reinkommen.

00:15:43: Und das sollen wir alles hinkriegen mit Leuten, die ihre Softskills immer weiter runtergefahren haben.

00:15:51: So, und das ist eine Realität.

00:15:53: Das ist eine meiner ersten Realitäten, wo ich sage, stopp mal.

00:15:57: Also da müssen wir mal dran gehen, das geht.

00:16:00: Wir können uns hier als Unternehmer und Führungskräfte, wir können das nicht einfach laufen lassen.

00:16:05: Wir können uns dem nicht kampflos ergeben.

00:16:09: Das geht nicht.

00:16:10: Und der erste Schritt, Hier wäre für mich jetzt mal, dass wir sagen, diese Realität, dass dieses Softskill Level runtergeht.

00:16:21: Erst mal erkenne ich die an, dass die da ist.

00:16:23: Ich nehme die an.

00:16:24: Und dann gehe ich aber auch dran und sage, ich fange jetzt mal an, das zum Thema zu machen.

00:16:29: Das ist unbequem.

00:16:30: Und dann treffe ich auch mal Maßnahmen.

00:16:32: Was kann ich tun?

00:16:34: Was können wir als Team tun?

00:16:35: Was können wir als Firma tun?

00:16:38: Weil wir erkennen, dass da geht nicht mehr lange gut.

00:16:50: So, und auch an dieser Stelle wird natürlich klar, dass Leute, ich kann es euch immer wieder nur sagen, unsere Ausbildung zum Business and Change Coach trainiert genau hierfür die Führungskräfte, um diese Dinge hinzukriegen, besonders auch unser Moderationskurs für effiziente Meetings und so weiter, aber gut.

00:17:07: Wollen wir ja nicht zu viel Werbung machen.

00:17:09: Der zweite Punkt.

00:17:11: den ich wirklich als bittere Realität in den Unternehmen wahrnehme, ist, wenn ich mit den Unternehmen spreche, dass immer mehr Mitarbeiter Dienst nach Vorschrift machen.

00:17:24: So.

00:17:25: Und das ist eine bittere Realität, der wir uns erst mal stellen müssen.

00:17:29: Und wir müssen das, glaube ich, zum Thema machen.

00:17:31: Woher kommt das denn?

00:17:32: Also die Leute sind ja nicht weg, sondern die sind innerlich so gefühlt auf so einem Standby-Modus.

00:17:38: viele und irgendwie ... Also man könnte fast sagen, euch sagt halt zu mir, ja irgendwie Dienst nach Vorschrift ist irgendwie so normal zustand geworden.

00:17:48: Naja, es ist ja schon so, also viele erleben.

00:17:52: Ja, so ein bisschen diesen Frust, egal wie sehr ich mich reinhänge, es ändert sich ja sowieso nix.

00:17:59: Entscheidungen kommen dann teilweise von oben, wechseln ständig oder werden dann auch wieder einkassiert.

00:18:04: Also auch dieses, wenn von oben, von der Führung her das nicht sauber kommt oder ich rackere mich ab und mache das so, wie sie es wollen und am nächsten Tag kommt sie wieder in der Dreiemserde-Neu-Sau durchs Dorf.

00:18:17: Das ist dann aus Sicht der Mitarbeiter manchmal ein bisschen spielig.

00:18:21: die da mit rein spielen, die auch zu diesem Zustand dienst nach Vorschrift führen können.

00:18:26: Das sind nicht die einzigen Traber.

00:18:28: Aber wenn das dann so ist, bei vielen ist dieser psychologische Vertrag, sagen wir, der ist gebrochen.

00:18:34: Früher war das ja so, da hatte man diesen unausgesprochenen Vertrag, ich häng mich hier rein und dann werde ich gesehen, dann werde ich gefördert, dann werde ich respektiert, da werde ich auch mal Danke gesagt, kriege ich ein bisschen Anerkennung, Wertschätzung und so weiter.

00:18:48: Heute ist das Gefühl bei vielen, Okay, wenn ich mich reinhänge, wenn ich jetzt auch so ein bisschen Pionierarbeit mitmache und mache ein bisschen KI-Arbeit oder was auch immer, wenn ich mich reinhänge, ja was passiert dann hinterher, dann kriege ich mehr Arbeit, kriege ich mehr Druck und null Dank.

00:19:05: Ja, weil auch meine Führungskraft über mir natürlich am Limit sind.

00:19:10: Also machen Menschen, was psychologisch völlig logisch ist, sie reduzieren ihren Einsatz auf einen... sicheres Minimum.

00:19:18: ja das ist das ist eine fiese Formulierung ich weiß aber sie reduzieren ihren Einsatz auf ein sicheres.

00:19:25: Minimum und jetzt kommt ja noch ein verstärkender Effekt hinzu.

00:19:28: das ist diese digitale Arbeitswelt.

00:19:30: das ist wirklich schräg.

00:19:32: aber es ist so weil also es ist alles messbar alles taktbar.

00:19:37: Alles ist ticketisiert.

00:19:38: Für alles haben wir mittlerweile Ticketsysteme.

00:19:40: Ja, schreib's ins Ticketsystem rein.

00:19:42: Red bloß nicht mehr mit den Leuten von face to face schreiben.

00:19:46: Ticket.

00:19:47: Und gehen wir nicht auf den Sack.

00:19:48: Also, alles hat ein Prozess oder ein Ablauf.

00:19:51: Aber wofür führt das denn hin?

00:19:53: Das trainiert ja Menschen nicht auf Verantwortung.

00:19:56: Das können wir vergessen.

00:19:57: Sondern auf das Abarbeiten.

00:19:59: Und sagt mir, und eher so auf dieser Haltung, sagt mir, was ich tun soll.

00:20:03: Ja, ich tue das dann mehr aber auch nicht, weil mehr steht ja im Ticket auch nicht drin.

00:20:07: Also warum soll ich denn jetzt noch mitdenken?

00:20:08: Ich habe ja hier ein Ticket und wenn ich das Ticket gemacht habe, ist das alles gut, das ist immer eine Aufgabe.

00:20:12: So, ein riesiger Teil der Belegschaft, das merkste eben nicht, das ist so ein Schleichnerprozess, das läuft dann so in so ein Energiesparmodus rein.

00:20:22: Formal alles korrekt, das ist auch nicht angreifbar.

00:20:25: der Mitarbeiter, der seine Tickets abgearbeitet, aber emotional abgekoppelt, mental eher so auf Distanz.

00:20:33: Nicht, weil es schlechte Menschen sind, sondern weil das System ihnen genau dieses Verhalten antrainiert über diese Systeme und.

00:20:42: Ganz ehrlich, jetzt kommen wir als Führungskräfte, wo ich sage, jetzt müssen wir mal wirklich hier die Realität hinterfragen.

00:20:47: Also ist das eine Realität, die wir wahrnehmen?

00:20:49: Dann lasst uns das bitte zum Thema machen.

00:20:51: Macht das doch mal bei euren Leuten, sprecht da noch mehr mit euren Führungskräften darüber, ob die das auch so wahrnehmen.

00:20:56: Was sind denn die Ursachen dafür?

00:20:58: Ein paar habe ich ja gerade genannt und was können wir nicht dagegen tun?

00:21:00: Es muss doch jetzt mal einer kommen, der Stopp sagt.

00:21:03: Wir als Führungskräfte oder Unternehmer müssen sagen, Moment mal.

00:21:06: Also ich habe mir das jetzt eine ganze Zeit lang angeguckt, aber ich nehme das so wahr und wir müssen... diese Entwicklung doch mal ansprechen dürfen, dass das hoch, hoch gefährlich ist, weil mit dieser Einstellung, mit dieser Einstellung, wir machen jetzt hier alle nur noch Ticketsysteme, wir machen hier alle nur noch Dienst nach Vorschrift, werden wir die Transformation nicht hinkriegen, da werden wir auf der Strecke bleiben als Unternehmen.

00:21:31: Das wird nicht funktionieren, du brauchst Knallhardt, du brauchst Ahmetarbeiter, du brauchst Leute, die sich engagieren.

00:21:37: Deswegen kannst du dieses System nicht einfach ignorieren.

00:21:40: Wir müssen diese Realität ins Auge blicken und dann müssen wir da dran gehen.

00:21:45: So, der dritte Punkt, den natürlich alle kennen, aber wir müssen uns das glaube ich als Realität, viele haben das als Realität noch nicht verdrahtet, das ist da.

00:21:59: Parallel nämlich zu all den Dingen, verändert sich KI, verändert KI ja nun mal still und leise die Spielregeln am Arbeitsmarkt.

00:22:07: Ich weiß nicht, ob das schon alles wieder geschnallt haben.

00:22:09: Alles und machen wir uns nicht nichts vor.

00:22:12: Alles, was wiederholbar ist, was standardisierbar ist, was und austauschbar ist, wandert Stück für Stück in diese Systeme rein.

00:22:21: Ja, von Routine, Tätigkeiten, also im Büro, über einfache Wissensarbeiten bis hin zu standardisierten Kundern fragen.

00:22:30: Das ist doch, dass wir Alles nicht mehr, das werden Menschen nicht mehr machen.

00:22:34: So, ein Unternehmen brauchen daher immer weniger Leute, die das machen.

00:22:39: Und das sind im Regelfall die B-Mitarbeiter.

00:22:41: Unternehmen brauchen weniger B-Mitarbeiter, die nur diese Prozesse abtackern, sag ich jetzt mal.

00:22:52: Wir brauchen Teams, die KI klug einsetzen, kritisch denken und mit Kunden reden und echt mehr wert schaffen.

00:22:57: Das sind die, die wir brauchen.

00:23:00: Die Frage ist also nicht mehr, wie soll man sagen, wie machen wir es unseren Leuten noch gemütlicher, indem wir noch mehr Benefits den vor die Füße kippen?

00:23:10: Nein, wir müssen mal anfangen.

00:23:15: Also die Frage wäre eher, wie werden wir als Company eine Truppe von Armit-Arbeitern, die mit dieser neuen Realität umgehen kann und auch bereit ist, wieder Leistung nach vorne zu stellen, Output nach vorne zu stellen, ohne in diesen alten autoritären Patriarchenkram da wieder zurückzufallen.

00:23:38: Das ist ja klar.

00:23:39: Aber wir brauchen eine Truppe.

00:23:41: Und das ist so eine von den Realitäten.

00:23:44: Ich habe noch mehrere, aber die Zeit ist schon wieder fortgeschritten.

00:23:48: Und das sind meine drei Realitäten.

00:23:51: Ich hoffe, es ist ein bisschen rübergekommen, was ich meine.

00:23:55: Wir müssen also noch gehts vielen gut.

00:23:58: aber ich glaube wir müssen diese realitäten wenn wir die so sehen müssen sagen stimmt wir machen da ja noch gar nichts.

00:24:03: wir lassen das alles noch laufen.

00:24:05: Wir müssen aufhören die sachen laufen zu lassen.

00:24:08: wir müssen anfangen mit unseren guten leuten darüber zu reden.

00:24:11: es geht nur noch um die arme dabei.

00:24:13: das geht nicht mehr darum Mitarbeiter zu halten es geht darum die arme Mitarbeiter zu halten und anzuziehen.

00:24:17: das ist die message.

00:24:21: Also heißt im klartext umdenken.

00:24:24: Und wir als Führungskräfte und Unternehmer sind mal wieder die Gearschen, die wir alles regeln müssen und den ganzen Karren wieder ziehen müssen.

00:24:34: Und die gute Nachricht ist, ich denke schon, also unsere Mission bei Denk Neue ist ja schon auch, die Arbeitswelt zu einem besseren Ort zu machen und zu einem besseren Miteinander zu führen.

00:24:46: Ich hoffe, dass wir hier auch so ein bisschen mithelfen, die Schale aufzuklopfen, dass die Leute sagen, ja stimmt, wir müssen mal langsam so da dran.

00:24:53: Und das nächste Thema, was ich in dieser Transformation jetzt auch entdeckt habe, ist eben diese Haltungsarbeit.

00:25:00: Und das machen wir in der nächsten Folge vermutlich, wo man nochmal, also das hört sich ja immer echt so lehrermäßiger Haltungsarbeit.

00:25:06: Was wissen jetzt von mir?

00:25:08: Ja, ich könnte sagen, wir schärfen unser Mindset, aber das sage ich nicht.

00:25:14: Also, wir reden über Haltungsarbeit.

00:25:15: Das ist, glaube ich, einer der ganz, ganz großen Schlüssel, weil, wie willst du Kulturwandel auf die Kette kriegen?

00:25:24: Wenn wir wissen, Change braucht Zeit.

00:25:26: Kulturwandel, das kriegst du nur bei Haltungsarbeit hin.

00:25:29: Erst mal bei dir selber, aber dann noch bei den Leuten.

00:25:31: Und da müssen wir anfangen, eben diese Realitäten wahrzunehmen und dann wirklich konkret in die Haltungsarbeit zu gehen.

00:25:36: Aber dazu, meine Lieben, gibt's dann mehr in der nächsten Folge.

00:25:45: Für kurz entschlossene, nicht vergessen, unsere Ausbildung zum Business- und Change-Coach startet bald sowie auch unser neuer Kompaktkurs für Change Management.

00:25:53: Alles findet ihr wie immer auf www.denk-neuer.com.

00:25:56: Ja, mein Lieben, das wäre was, um diesen Realität mal wirklich ins Auge zu blicken.

00:26:00: Ich bin für heute weg, euer Pew.

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